Samstag, 31. Mai 2014

Medjugorje - Botschaft vom 2. Mai 2014

Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. 5. 2014 an die Seherin Mirjana

 

„Liebe Kinder! Ich, eure Mutter, bin wegen eures Wohlergehens bei euch, wegen eurer Bedürfnisse und wegen eurer persönlichen Erkenntnis.Der himmlische Vater hat euch die Freiheit gegeben, dass ihr allein entscheidet und allein erkennt. Ich möchte euch helfen. Ich möchte eure Mutter sein, die Lehrerin der Wahrheit, damit ihr in Einfachheit mit offenem Herzen die unermessliche Reinheit erkennt und das Licht, das aus ihr hervorgeht und die Dunkelheit bricht – das Licht, das Hoffnung bringt.
Ich, meine Kinder, verstehe eure Schmerzen und Leiden. Wer kann euch besser verstehen als die Mutter? Und ihr, meine Kinder? Klein ist die Zahl derer, die mich verstehen und mir folgen. Groß ist die Zahl der Verlorenen, derjenigen, die in meinem Sohn noch nicht die Wahrheit erkannt haben.
Deshalb, meine Apostel, betet und wirkt! Bringt das Licht und verliert die Hoffnung nicht! Ich bin mit euch. In besonderer Weise bin ich mit euren Hirten. Mit mütterlichem Herzen liebe und schütze ich sie, denn sie führen euch zum Himmel, den euch mein Sohn versprochen hat. Ich danke euch!“

Zuerst erschienen im ECHO von Medjugorje

Freitag, 30. Mai 2014

Lebenslinie - Warum ich keine Abtreibungsklinik mehr leite

Buchvorstellung 


Die Amerikanerin Abby Johnson (* 1980) studiert noch, als sie auf dem Campus ihrer Universität in Bryan, Texas zum ersten Mal in Kontakt kommt mit Planned Parenthood, der weltweit größten Abtreibungsorganisation. Sie glaubt den falschen Worten einer Planned Parenthood-Vertreterin, die Non-profit-Organisation verfolge das Ziel, Frauen in Not qualifizierte medizinische Hilfe anzubieten und sie umfassend über Empfängnisverhütung zu informieren, um somit die Zahl der Abtreibungen zu verringern. Die hilfsbereite, aber leichtgläubige Abby ist gleich begeistert und lässt sich zunächst als ehrenamtliche Helferin anwerben. Sie begleitet abtreib
ungswillige Frauen auf dem Weg in die Klinik und schützt sie vor aggressiven Abtreibungsgegnern, die sich vor der Klinik positioniert haben. Da Abby sehr engagiert und kompetent ist, macht sie bei Planned Parenthood schnell Karriere. Bereits nach wenigen Jahren übernimmt sie die Leitung der Klinik in Bryan.


Aber plötzlich bekommt sie an ihrer Arbeit und ihrem Arbeitgeber Zweifel. Die Zentrale von Planned Parenthood verlangt von ihr, dass sie die Zahl der Abtreibungen in ihrer Klinik aus wirtschaftlichen Gründen erhöhen müsse. Abby ist entsetzt, laufen doch diese Anweisungen den ethischen Zielen, für die Planned Parenthood zu stehen immer vorgab, zuwider. Endgültig gehen der jungen Klinikleiterin die Augen auf, als sie eines Tages aufgefordert wird, bei einer Abtreibung zu assistieren. Jetzt erkennt sie, was Abtreibung wirklich ist: die Tötung eines unschuldigen Lebewesens. Abby kündigt ihren gutdotierten Job und wechselt die Fronten. Sie sucht jetzt selbst Hilfe bei den Pro-Life Aktivisten, die sie selbst jahrelang bekämpft hatte, die aber immer für ihre Bekehrung gebetet haben. Aber Planned Parenthood gibt nicht so schnell auf. Die mächtige Organisation hat Angst, dass Abby ihre Erfahrungen publik macht und der Pro-choice-Sache schadet und droht, sie und ihre neuen Freunde von der Pro-Life Bewegung mit Klagen zu überziehen.

Dieses Buch, geschrieben von einer Planned Parenthood-Insiderin – Abby Johnson wurde noch 2009 als Angestellte des Jahres ausgezeichnet! – ermöglicht einen bisher einmaligen Blick hinter die Kulissen dieser weltweit größten Organisation, die sich für das Recht von Frauen auf Abtreibung einsetzt. Es deckt die Strukturen, Methoden und die wahren Ziele von Planned Parenthood auf, die eben n i c h t in einer Reduzierung der Abtreibungszahlen bestehen. Dabei verzichtet die Autorin auf eine pauschale Verurteilung aller Planned Parenthood – Angestellten. Sie setzt sich vielmehr kritisch mit beiden Lagern – Pro-Choice – Vertretern und Pro-Life – Aktivisten – auseinander, und deckt die Schwächen auf beiden Seiten auf. Radikale, zu Gewalt tendierende Abtreibungsgegner werden bei der Lektüre dieses Buches keinen Rückenwind verspüren. Ebenso findet keine moralisierende Herabsetzung von Frauen statt, die sich für eine Abtreibung entschieden haben. Sehr einfühlsam geht Abby Johnson, die selbst zwei ihrer Kinder abgetrieben hat, mit diesem sensiblen Thema um. – Ein Buch, das trotz der ernsten Thematik unterhält und überzeugend für den Schutz eines jeden Lebens eintritt, ob geboren oder ungeboren! Heute arbeitet Abby Johnson für „Live Action“, einer Pro-Life - Organisation. Ostern 2011 trat sie in die Katholische Kirche ein.

Das Buch können Sie hier beziehen

Mittwoch, 28. Mai 2014

"Unser Leben soll Liebe sein..."

Alan Ames spricht in Ingolstadt 

Ein Bericht anlässlich des Gebetstreffens

am 14. Mai 2014

 

Die Menschen sind auf der Suche, haben Hunger nach dem wahren Leben. Das zeigte überwältigend deutlich der Gebetsabend mit Alan Ames am vergangenen Mittwoch in der Pfarrkirche St. Josef in Ingolstadt, die bereits zum Rosenkranz gut gefüllt, dann zur Hl. Messe und zum Vortrag mit Heilungsgebet voll besetzt war. "Wir sind heute sozusagen in Mittpfingsten, genau zwischen Auferstehung und Geistsendung", erklärte der Zelebrant des Abendgottesdienstes, Monsignore Paul Schmidt, in seiner Predigt und ermunterte, Jesus kennen zu lernen, ihn mit dem Herzen anschauen zu wollen, denn er sage "wer mich sieht, sieht auch den, der mich gesandt hat".

Nach der Hl. Messe freute sich Alan Ames, hervorragend übersetzt von Beatrix Zureich, nach zehn Jahren wieder einmal in St. Josef zu Gast sein zu dürfen und bedankte sich bei Ortspfarrer Dr. Josef Schierl,  und dafür, dass "Sie alle gekommen sind". Der gebürtige Engländer und heutige Australier, Vater von zwei Kindern,  erzählte kurz seinen persönlichen Werdegang, wie Gott ihn aus einem Leben voller Dunkelheiten in sein wunderbares Licht gerufen habe. Er erklärte, dass die Heilung bereits in der Heiligen Messe beginne, das "allergrößte Heilungsgebet, denn Gott, der Arzt, erfüllt uns mit sich selbst, mit seiner heilenden Liebe". Der Evangelist betonte auch die Wichtigkeit einer guten Beichte, wofür an diesem Abend 7 Priester bereitstanden.

Unser Leben soll Liebe sein 

 

"Unser Leben soll Liebe sein",  das war die Grundbotschaft des einstündigen Vortrags. Alan Ames stellte den Zuhörern vor Augen, dass heutzutage viele Christen die Liebe Gottes vergessen, ja sogar Angst vor ihm hätten wegen der schlechten Dinge, die sie im Leben getan hätten. "Jesus öffnet jedem von euch sein Herz in Liebe und wenn du diese Liebe in dein Herz aufnimmst, erfüllt er dein Leben mit Gutem", betonte er und sagte, dass die Welt soviel Durcheinander und Schmerz bringe und die Menschen voll davon seien. "Wir geben Jesus nicht den 1. Platz, der ihm gebührt, sondern manchmal gar keinen. Wir widmen unsere Zeit immer vergänglichen Dingen, wo doch die ewige Seligkeit bei Gott unser Ziel ist", zeigte der Referent auf, schilderte die Bedeutung der Eucharistie und stellte dazu auch einen besonderen Rosenkranz vor.

Gern nahmen die Gläubigen den Einzelsegen mit Gebet um Heilung in Anspruch.

Daniela Hieke

(Herzlichen Dank an Frau Hieke für Ihren Gastbeitrag!)

Dienstag, 27. Mai 2014

Der Himmel

Das Leben schreibt viele Geschichten, und einige davon sind sehr geeignet, tiefe Wahrheiten aufzuzeigen. Dazu gehören folgende zwei Geschichten aus P. Petar Ljubicics Buch "Beispiele, die ermutigen":

Der Reiche und der Himmel

Ein Priester predigte am Hochfest Christi Himmelfahrt begeistert über den Himmel. Als er die Kirche verlassen wollte, kam ein reicher Mann auf ihn zu und sagte: „Pater, Sie haben sehr schön und gut über den Himmel gesprochen, aber Sie haben uns nicht gesagt, wo der Himmel ist.“ Der Priester antwortete: „Ich zeige Ihnen, wo er ist. Oben in diesem Haus, im letzten Stockwerk, wohnt eine arme Witwe mit ihren beiden Söhnen. Alle sind krank und haben Hunger. Sie leiden große Not! Schicken Sie jemanden, der sie besucht. Geben Sie ihnen ein bisschen zu Essen, Holz und Kleidung. Dann nehmen Sie die Heilige Schrift und lesen das 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus über den Jüngsten Tag spricht. Ich bin sicher, Sie werden gleich verstehen, wo der Himmel ist. Falls nicht, kommen Sie bitte noch einmal zu mir, dann werde ich es Ihnen genauer erklären.“ Der Reiche gehorchte dem Priester. Noch am selben Tag besuchte er die kranke Witwe und beschenkte sie reichlich. Er kehrte zu dem Priester zurück und sagte: „Pater, ich habe nicht nur erfahren, wo der Himmel ist, sondern ich war sogar dort! Ich kann mit meinen armen Worten nicht ausdrücken, was ich in meiner Seele fühle! Aber ich kann Ihnen so viel sagen: Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so glücklich!“

Aus einer Predigt an ein Brautpaar

Bei einer kirchlichen Trauung gratulierte der Priester dem jungen Paar mit den Worten: „Streitet euch! Streitet euch oft! Das ist mein aufrichtiger und brennender Wunsch für euch und mein bester Glückwunsch!“ Die Gäste wurden nervös, das Brautpaar war sprachlos. „Was meint er damit? Macht er einen Scherz?“ Da sprach der Priester weiter: „Wenn er zu dir sagt: Kauf dir einen neuen Wintermantel!, sagst du: Nein! Ich habe einen, der noch gut ist, doch du brauchst noch Fachbücher. Wenn sie zu dir sagt: Geh dir ein Fußballspiel ansehen, ich weiß, dass du das gern tust!, sagst du: Nein! Ich gehe zwar gern zum Spiel, aber ich liebe dich noch mehr, dich und unser Zuhause. Ich bleibe heute lieber bei dir! Streitet so bei allem in eurem gemeinsamen Leben: ,Auf dass es für dich schöner sei und es dir besser gehe!‘ – ,Nein, dir!‘ Streitet beharrlich, mit der Kraft der Liebe. Und ihr werdet erfahren, was Glück ist.“ Zur Nachahmung empfohlen!

Auszug aus dem Buch "Beispiele, die ermutigen, anziehen aber auch ermahnen" von P. Petar Ljubicic, erschienen im Miriam Verlag

Montag, 26. Mai 2014

26. Mai - Heiliger Philipp Neri

Das beste Heilmittel gegen geistige Trockenheit besteht darin, uns wie Bettler in die Gegenwart Gottes und der Heiligen zu stellen. Und wie ein Bettler von einem Heiligen zum anderen zu gehen und um ein geistliches Almosen zu bitten, mit der selben Zudringlichkeit, wie ein Armer auf der Straße um Almosen bitten würde...
(Philipp Neri)

In diesem Sinne: Bitte für uns!

Befehlsverweigerung

Auf einem amerikanischen Kriegsschiff fiel einem Matrosen seine Jacke ins Meer. Er fragte einen Offizier, ob er ins Meer springen dürfe, um die Jacke wiederzuholen. Der Offizier sagte: „Nein“, denn das Schiff stand kurz vor dem Einsatz. Der Matrose sprang aber doch in das Meer, erwischte die Jacke und kam wieder auf das Schiff .
Als der Offizier das sah, ging er voll Zorn auf ihn zu und sagte: „Das ist Befehlsverweigerung. Sie kommen vor das Kriegsgericht!“ Und wirklich: Nach dem Einsatz kam der Matrose vor das Kriegsgericht und der Kapitän legte ihm eine schwere Strafe auf. Er fragte aber: „Nun sagen sie mir doch, warum haben Sie wegen dieser lumpigen Jacke den Befehl verweigert?“ Da zog der Matrose ein Bild aus der Jacke. Es war das Bild seiner Mutter und er sagte: „Wegen dieses Bildes habe ich es getan!“ Da war der Kapitän so gerührt, dass er sagte: „Ein Soldat, der so seine Mutter ehrt, den kann ich nicht bestrafen!“, und er nahm die Strafe zurück.
Wer eine Medaille bei sich trägt, trägt das Bild seiner himmlischen Mutter bei sich. Er ehrt dadurch seine himmlische Mutter und stellt sich unter ihren besonderen Schutz und Maria kann ihr Versprechen einlösen: „Wer eine geweihte Medaille trägt, wird große Gnaden erlangen!“

Karl M. Harrer
Zuerst erschienen in "Erlebnisse mit der Wunderbaren Medaille."

Freitag, 23. Mai 2014

Weg und Ziel der dunklen Mächte

Ausschnitt aus dem Buch GEFÄHRLICHE MEDITATION von Renate Frommeyer

„Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferungen stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus, berufen. Denn in ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes“ (Kol 2,8–9).


Was verbirgt sich hinter der geistigen Idee der Esoterik, des Okkultismus und des Spiritismus? Welches Ziel verfolgen die Mächte, die dazu verleiten, und inwiefern widerspricht diese Idee dem christlichen Glauben und der Lehre der Kirche? Laut Lexikon bedeutet Esoterik „Geheimlehre“, etwas, das nur für Eingeweihte zugänglich ist. Okkultismus heißt ebenfalls: geheim, verborgen. Der Okkultismus ist die Lehre von übersinnlichen Wahrnehmungen übernatürlicher Kräfte und Erscheinungen.
Inzwischen ist dieses sogenannte Geheimgut zum Allgemeingut geworden. Als mein Mann und ich vor etwa 35 Jahren mit der Praxis von Yoga und Meditation begannen, galten wir als Exoten und äußerst verdächtig. Inzwischen ist es fast umgekehrt. Als bekennende Katholiken halten uns die meisten Leute für extrem, fundamentalistisch, zurückgeblieben und im besten Falle für lächerlich. Dagegen ist Esoterik „in“, sie wird in Kindergärten, Schulen, Familienbildungsstätten aller Konfessionen, Arzt- und Massagepraxen, Rehakliniken, Firmen und bis in die christlichen Gemeindezentren und Ordensgemeinschaften hinein praktiziert. Wie tödlicher Nebel durchdringt dieses Gedankengut allmählich beinahe jeden Bereich menschlichen Lebens.

In der heutigen Zeit versucht der Widersacher Gottes, dessen Existenz als Person wir zur Kenntnis nehmen müssen, die vollkommene Herrschaft über die Menschheit anzutreten und Gottes Geist in ihr auszulöschen. Doch er und seine Helfershelfer, all die bösen Geister, können nur eindringen, wenn sie geöffnete Türen vorfinden. Der Böse versteht es sehr gut, mit der Unwissenheit, Ignoranz und Blindheit der Menschen zu spielen, und er weiß, wie er in die Seele, in den Geist eines Menschen oder in eine ganze Gruppe eindringen kann, ohne dass man diese zerstörerische Komplizenschaft gesucht hätte, ja, ohne es überhaupt zu bemerken!
Der Böse sucht in uns als ersten Komplizen den Mangel an geistlicher Kompetenz, diesen Mangel an Liebe zur Wahrheit. Unwissenheit und Blindheit führen oft zu geistlicher Taubheit. Das Ziel des Bösen, ja geradezu seine „Berufung“ ist es zu zerstören, auseinanderzutreiben, zu tiefem Ungleichgewicht zu führen und die Liebesfähigkeit, die Harmonie in der Beziehung zwischen Gott und Mensch sowie zu den Mitmenschen zu zerstören, um Seelen zu gewinnen. Ein vom Bösen infiltrierter Mensch wird nach einiger Zeit ein inneres "Handicap" spüren, oft als Konsequenz bestimmter Praktiken, die dem immer heftigeren Eindringen des Bösen die Tür öffnen und den Menschen zu einem Gefangenen machen. Die Folgen sind ein zunehmendes Sich-Verschließen gegenüber der Außenwelt, innere Ängste oder Verhärtungen.
Alle esoterischen und okkulten Praktiken sowie die dahinterstehenden Ideologien bis hin zum Satanismus sollen zu einem neuen Zeitalter, dem „New Age“, hinführen. Allen diesen Richtungen liegt der Selbsterlösungsgedanke zugrunde. Das angegebene Ziel soll entweder die Auflösung der Individualität in das höhere Selbst oder die Vergöttlichung des Menschen sein. Der Ursprung all dieser Praktiken ist die Rebellion gegen Gott. Gerade in der jetzigen Zeit, in der die feindlichen Mächte und Gewalten uns von dem wahren Gott trennen wollen, sollten wir als Christen ausschließlich auf die einzig sichere Karte setzen: auf das Wort Gottes und den Namen Jesus Christus.

In 1 Tim 4,1–3 lesen wir: „In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen. Sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.“ Jesus sagte deutlich: „Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen, und weil die Missachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten.“
„Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder: Da ist er!, so glaubt es nicht. Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falscher Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen“ (Mt 24,11–12, 23–24).
Ich selbst kann mich daran erinnern, dass damals in der Esoterikszene weltweit immer wieder bekanntgegeben wurde: „Jetzt taucht der Christus auf “, der auch Maitreya genannt wurde. Einmal sollte dies in London geschehen. Zu der angegebenen Zeit sammelten sich dort Scharen von Reportern und erwartungsvollen Menschen. Das einzige aber, was man zu sehen bekam, war eine Person, die plötzlich von irgendwoher gekommen war, sich schnell wieder entfernte und verschwand. Dies wiederholte sich mehrmals, und wir können daraus erkennen, wie wörtlich Jesu Aussage zu nehmen ist!
In der esoterischen Szene wird viel von Liebe, Frieden und einer zukünftigen paradiesischen Welt gesprochen. Tatsächlich geht es aber immer um das eigene Ego. Ich habe einmal an einem Kurs teilgenommen, der bezeichnenderweise hieß: Me, Myself and I – Ich, Ich und wieder Ich! Viele dieser esoterischen und okkulten Praktiken und Methoden scheinen immer wieder Erfolge sowie Heilungen bis zu scheinbaren Wundern aufzuweisen, wie ich es selbst bei meinen Behandlungen als Geistheilerin erlebt habe. Diese Art von Heilungen sind jedoch nicht von Dauer und verlangen einen hohen Preis. So geheilte Menschen erkranken meist nach kurzer Zeit an anderen Stellen des Körpers. Außerdem werden sie durch diese Art von Behandlung geistig massiv belastet. Satan kann nicht wirklich heilen, so wie er auch kein Leben schaffen kann. Dies kann nur Gott, unser Schöpfer.

Dr. Samuel Pfeifer, Chefarzt einer Psychiatrischen Klinik, schreibt in seinem Buch Gesundheit um jeden Preis: „Unchristlicher Glaube an geistige Kräfte öffnet diesen Tür und Tor. Dann verselbständigen sie sich, so dass sie die Macht über uns übernehmen und uns binden können.“ Geschieht eine Heilung, dann wird behauptet: „Aha, es hat funktioniert, also muss es gut sein und von Gott kommen.“ Oder man segnet esoterische Mittel, z. B. Bach-Blütentropfen, im Namen Jesu und meint, damit wären diese Mittel frei von negativen Wirkungen. Ein Pater meint dazu recht drastisch: „Mist bleibt Mist!“ Pater Clemens Pilar wird in einem Gespräch mit mir noch deutlicher: „Selbst wenn man Porno segnet, bleibt es Porno.“

Die Autorin, die 20 Jahre in der Esoterik-Szene gefangen war, berichtet, wie sie durch Yoga zur Transzendentalen Meditation kam, wie sie als Geistheilerin erfolgreich wirkte, wie sie von Gurus und der Götzin Meera abhängig wurde und Gesundheit, Familie und Vermögen aufs Spiel setzte. Ein spannender, informativer und wahrer Insiderbericht, der warnen und Hilfe aufzeigen möchte.  

Das Buch ist beim Miriam-Verlag erhältlich:
GEFÄHRLICHE MEDITATION von Renate Frommeyer